Geschichten vom Engagement: Silver Ager gründen Soziale Unternehmen
Notiert von jor ~ 7. August 2012 ~
Dr. Andreas Heinecke, Honorarprofessor für Social Business an der EBS Business School und Gesellschafter der Dialogmuseum gGMBH, Gründer von „Dialog im Dunkeln“, einer Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren, fragt in DIE ZEIT, warum für ältere Gründerinnen und Gründer, von denen er schreibt, Fortbildungsmöglichkeiten fehlen, die ihnen gerecht werden.1
“Rentner leisten Entwicklungsarbeit in der Dritten Welt, Exbanker vermitteln Finanzwissen an Jugendliche […]. Neue Produkte entstehen, die etwa akustische Verstärkung mit den Ohrstöpseln zum Musikhören verbinden. So schwindet die Scham, ein Hörgerät zu tragen. Videos werden produziert, die auf die besondere Rezeption von Demenzkranken Rücksicht nehmen, um so nicht nur diesen Anregung und Unterhaltung zu bieten, sondern auch Familienangehörige oder Pflegepersonal zu entlasten. Dies sind Ansätze, die weit über ein Freiwilligenengagement oder Ehrenamt hinausgehen, da sie einen sozialen Zweck mit einem Unternehmensmodell verbinden.”
- Heinicke, Andreas: Alter als Vermögen. Senioren werden soziale Unternehmer – und haben Erfolg. In: Die Zeit, 26.07.2012 | Online: http://www.zeit.de/2012/31/Soziale-Unternehmer-Senioren◄ ↩



